Ein wichtiges, von der DMG 1935 herausgegebenes Dokument ist die Denkschrift zur Transliteration der arabischen Schrift. Sie hat insofern wissenschaftliche Maßstäbe gesetzt, als hier jedem arabischen Schriftzeichen nur ein Lateinbuchstabe entspricht und das Transliterat so eindeutig ist, dass es korrekt wieder in die Originalschrift zurück übertragen werden kann. Diesen Anspruch erfüllen die meisten anderen für die arabischen Schriften verwendeten wissenschaftlichen Transliterationssysteme nicht. Im deutschen Sprachraum liegt dieses Regelwerk bis heute der wissenschaftlichen Transliteration des Arabischen und mit einzelnen Modifikationen auch des Persischen sowie anderer semitischer Sprachen zugrunde, deren Regelwerk auch nach mehr als fünfzig Jahren die Standards wissenschaftlichen Arbeitens mit orientalischen Sprachen und Schriften bestimmt.
Prof. Philip Clart, Ph.D.
Universität Leipzig, Ostasiatisches Institut
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apl. Prof. Dr. Peter Stein
Friedrich-Schiller-Universität, Theologische Fakultät
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