Reisestipendien der DMG

Die Deutsche Morgenländische Gesellschaft schreibt jährlich bis zu drei Reisestipendien für den wissenschaftlichen Nachwuchs (Graduierte) auf einem kulturwissenschaftlich ausgerichteten Fachgebiet der Orientalistik aus.

Voraussetzung für die Bewerbung ist die Mitgliedschaft in der DMG.

Die Stipendien werden für Aufenthalte zur gezielten Vertiefung von Sprach- und Landeskenntnissen, wie sie im Rahmen der angestrebten Weiterqualifikation nachweislich erforderlich sind, oder für konkrete Forschungsvorhaben (Archive, Bibliotheken, Feldforschung) in den Ländern der jeweiligen Spezialisierung mit einem Zuschuss von bis zu 2000.- Euro vergeben.

Stipendiaten sind gegenüber der DMG abrechnungs- und berichtspflichtig.

Der schriftliche Bericht umfaßt maximal 5 Seiten und wird auf der Homepage der DMG veröffentlicht.

Auf eigenen Wunsch kann zusätzlich eine Kurzfassung des Berichts (maximal 600 Wörter) auf der Allgemeinen Versammlung der DMG verlesen werden. Über die Bahnfahrt 2. Kl. hinausgehende Reisekosten werden von der DMG nicht erstattet.

Bewerbungen (Lebenslauf, Beschreibung des Projektziels und Begründung der Notwendigkeit des Aufenthalts) sind jeweils bis zum 01.03. eines Jahres an den Ersten Vorsitzenden der DMG, Prof. Dr. Walter Slaje, Seminar für Indologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, D-06099 Halle, zu richten.

Eingänge nach dem Stichtag werden für das Folgejahr berücksichtigt.


Eingegangene Berichte:

2016: Reisebericht von Maria Magdalena Fuchs über einen Forschungsaufenthalt in Pakistan im Jahr 2016

2014: Reisebericht von Laura Pflug über einen Forschungsaufenthalt in China im Jahr 2014

2014: Reisebericht von Rahel Fischbach über einen Forschungsaufenthalt im Libanon im Jahr 2014

2013: Reisebericht von Maryam Rutner über einen Forschungsaufenthalt in Isfahan/Iran

2012: Reisebericht von Matthias Hahn über einen Forschungsaufenthalt auf Taiwan

2012: Reisebericht von Simon Wolfgang Fuchs über einen Forschungsaufenthalt in Pakistan und Iran. Vgl. auch den Bericht über die Verleihung des S.S. Pirzada Dissertation Prize on Pakistan für die durch das Stipendium geförderte Dissertation: The Pirzade Prize - Awardees

2011: Reisebericht von Dennis Halft über einen Forschungsaufenthalt in Iran und Indien. Vgl. auch die folgende Publikation von Dennis Halft: Neglected Treasures: Persian and Arabic Manuscripts in India, in: E-Newsletter Research Unit Intellectual History of the Islamicate World. 8 (2012).

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